Energie
Optimierung der Produktionskosten im Fernwärmebereich für Energieunternehmen
Für Energieunternehmen, die Fernwärmenetze betreiben, stellen die Produktionskosten einen der größten Betriebsaufwendungen dar. Fourdeg Energy® bietet Tools, mit denen sich diese Kosten durch intelligentes Nachfragemanagement und eine optimierte Produktionsplanung deutlich senken lassen.
Die Kostenherausforderung
Die Produktionskosten der Fernwärme werden stark von Spitzenlastzeiten beeinflusst. In diesen Spitzenzeiten müssen teure Reserveanlagen – oft mit fossilen Brennstoffen betrieben – zugeschaltet werden. Eine Senkung der Spitzenlast führt unmittelbar zu niedrigeren Produktionskosten und geringeren Emissionen.
Wie Fourdeg die Produktionskosten Fourdeg
- Spitzenlastabdeckung: Durch die Nutzung von Gebäuden als Wärmespeicher wird die Spitzenlast um 10–20 % reduziert, wodurch keine teure Reserveenergieerzeugung mehr erforderlich ist
- Lastverschiebung: Der Heizbedarf wird auf Zeiten verlagert, in denen die Stromerzeugung am günstigsten ist, beispielsweise wenn erneuerbare Energien reichlich verfügbar sind
- Vorausschauende Planung: KI-gestützte Bedarfsprognosen ermöglichen eine bessere Produktionsplanung bereits Tage im Voraus
- Netzwerkausgleich: Die Echtzeitoptimierung über das gesamte Netzwerk hinweg gewährleistet eine effiziente Verteilung
Auswirkungen in der Praxis
Energieunternehmen, die Fourdeg Energy® einsetzen, berichten von einer deutlichen Senkung der Produktionskosten, einer verbesserten Netzwerkeffizienz und einer besseren Einbindung erneuerbarer Energiequellen in ihren Energiemix.
Von der Prognose zur Steuerungsmaßnahme
Die Optimierung der Produktionskosten beginnt bereits vor dem Auftreten von Spitzenlasten. Fourdeg Wettervorhersagen, Daten zum Gebäudeverhalten und Raumtemperaturvorgaben, um vorherzusagen, wann der Bedarf steigen wird und welche Gebäude Wärme vorübergehend speichern können. Das System kann den Verbrauch dann auf kostengünstigere Zeiträume verlagern, ohne dass der Komfort beeinträchtigt wird.
Dadurch haben Fernwärmebetreiber mehr Zeit, die Anlagenauslastung zu planen, den Einsatz fossiler Reserveenergie zu reduzieren und die Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energiequellen oder Abwärmequellen zu verbessern. Dieselben Daten helfen zudem dabei, Netzbereiche zu identifizieren, in denen Ausgleichsmaßnahmen oder Wartungsarbeiten die Effizienz steigern würden.
„Bei der Optimierung der Produktionskosten geht es nicht nur darum, Kosten zu senken – es geht darum, ein nachhaltigeres, flexibleres und wettbewerbsfähigeres Fernwärmegeschäft aufzubauen.“
